Die Nadel im Heuhaufen finden

Direktvermittlung: Die Nadel im Heuhaufen finden
Freitag, 1. April 2016

Die passenden Mitarbeiter zu finden stellt für jedes Unternehmen eine Herausforderung dar – insbesondere dann, wenn es um Fach- und Führungspositionen geht. Handelt es sich zudem um Positionen mit einem hohen Spezialisierungsgrad, wird der Rekrutierungsprozess schnell zu einer regelrechten Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Kostenfaktor Personalbeschaffung

Unternehmen investieren viel, um ihre Positionen mit den passenden Mitarbeitern zu besetzen. Neben Zeit und Manpower fallen auch Kosten für Stellenanzeigen, Software und Bewerbungsgespräche an. Darüber hinaus muss kontinuierlich am richtigen Auftritt nach außen, der Arbeitgebermarke, gearbeitet werden. Doch selbst bei einem hohen Ressourceneinsatz und dem passenden Employer Branding ist längst nicht garantiert, dass im immer schärfer werdenden „War of Talents“ eine Position auch optimal besetzt wird. Schwierig wird es vor allem dann, wenn ganz bestimmte Qualifikationen gefragt sind. Aber auch in umgekehrter Perspektive zeigt sich eine ähnliche Lage: Für Bewerber mit hochspezialisierten Profilen und entsprechenden Ansprüchen kann die Jobsuche ebenfalls zu einer schwierigen und zeitintensiven Angelegenheit werden.

Jobprofile im Wandel

Ein Beispiel hierfür liefern Positionen im Pharma-Vertrieb und -Marketing. Waren bei Key Account Managern, Außendienst- und Regionalleitern in der Vergangenheit schwerpunktmäßig Vertriebspersönlichkeiten und Verkaufstalente gefragt, wachsen heute zusätzlich die Anforderungen vor allem hinsichtlich der wissenschaftlichen Qualifikation und der Sozialkompetenz. Die erforderlichen umfangreichen Fähigkeiten sowie das spezifische Expertenwissen lassen gleichzeitig die Komplexität bei der Personalbeschaffung steigen. Eine zunehmende Spezialisierung zeigt sich auch in der Etablierung anspruchsvoller Positionen wie dem Medical Science Liaison Manager, der als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Marketing und Vertrieb fungiert.

Wie kommt der Deckel zum Topf?

Eine Alternative zur Personalbeschaffung in Eigenregie stellt für Unternehmen die Direktvermittlung über einen Dienstleister dar. Die Leistungen reichen von der Erstellung des Anforderungsprofils über die Kandidatensuche und deren Vorstellung bis hin zur Besetzung und Nachbetreuung. Dabei können – je nach Bedarf und momentaner Situation – einzelne Phasen oder der gesamte Rekrutierungsprozess outgesourct werden. Vor allem Dienstleister, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, punkten dabei durch umfangreiche Marktkenntnisse und das branchenspezifische Kontaktnetzwerk. Zudem können Unternehmen vom bereits bestehenden Bewerberpool und der Recruiting-Erfahrung profitieren. Einen weiteren Vorteil stellt auch das geringe Kostenrisiko dar: Denn meistens fallen nur dann Gebühren an, wenn die Stelle auch erfolgreich besetzt wird.

Fazit

Um auch in Zukunft nicht hintenanzustehen, wenn es um die Personalbeschaffung bei anspruchsvollen Positionen geht, müssen Unternehmen sich als Arbeitgebermarke klar positionieren. Bei der konkreten Rekrutierung können durch Outsourcing externe Ressourcen genutzt und gleichzeitig das Kostenrisiko minimiert werden. Passgenaue und schnelle Besetzung ist so auch in einem sich ständig wandelnden Markt und bei steigenden Anforderungen zu bewältigen.